Rekordumsatz der Leipziger Messe Unternehmensgruppe

Rekordumsatz der Leipziger Messe Unternehmensgruppe
August 7, 2014 Arton Kabashi

Leipzig, 7. August 2014
Rekordumsatz der Unternehmensgruppe von 88,1 Millionen Euro im Jahr 2013

  • Investitionen in Veranstaltungsgeschäft und Infrastruktur
  • Integrierte Veranstaltungskompetenz zahlt sich aus
  • Neue Veranstaltungen wie RoboCup WM 2016 nach Leipzig geholt
  • Geschäft an anderen Standorten wächst
  • Gute Aussichten für das Messejahr 2014

Die Leipziger Messe Unternehmensgruppe setzt den Ausbau ihres Messe-, Kongress- und Eventgeschäfts fort und stärkt zudem ihre Dienstleistungskompetenz. Bestätigt wurde diese Strategie mit einem Rekordumsatz von 88,1 Millionen Euro, mit dem die Leipziger Messe 2013 das beste Ergebnis ihrer Firmengeschichte seit der Wiedervereinigung Deutschlands erzielte.

Für die beiden Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner und Markus Geisenberger bekräftigt sich damit der eingeschlagene Unternehmenskurs, welcher den Ausbau des vorhandenen Portfolios durch Neuentwicklungen, Zukäufe und Gastveranstaltungen sowie die  konsequente Verzahnung  mit den integrierten Dienstleistungen forciert. Hinzu kommt ein verstärktes Geschäft an anderen Standorten – sowohl national als auch international. „2013 war ein herausragendes Jahr für die Leipziger Messe“, bilanziert Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe. „Mit 88,1 Millionen Euro erreichte der Umsatz ein Rekordniveau und übertraf die Prognosen um über drei Millionen Euro.“ Das gute Geschäftsergebnis hat dazu beigetragen, dass die Gesellschafter, Freistaat Sachsen und Stadt Leipzig, ihre Ausgleichszahlungen reduzieren konnten, die für 2013 in Höhe von 5,9 Millionen Euro (2012: 7,0 Mio. €) getätigt wurden. Die Leipziger Messe nutzte das wirtschaftlich starke Jahr auch, um in die Zukunft zu investieren. Mit dem Kauf von Messen wie Designers` Open und vivanti und der Weiterentwicklung von Veranstaltungen wurde das Programm ausgebaut. Mit umfangreichen Investitionen in Infrastruktur und Gebäude trägt die Leipziger Messe zum langfristigen Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit bei. Dazu wurde unter anderem das neue Tribünensystem angeschafft, das Blockheizkraftwerk gebaut, das WLAN-Netz auf dem Messegelände ausgebaut, die zweiten Freifläche im Außengelände erneuert und die Klimaanlage im Congress Center Leipzig (CCL) optimiert. „Wir sind auf einem gutem Weg“, so Martin Buhl-Wagner. „Auch 2014 wird ein gutes Geschäftsjahr.“

„Zu dem außergewöhnlich starken Ergebnis von 2013 haben neben unseren Fach- und Publikumsmessen auch hervorragende Gastveranstaltungen wie die WorldSkills Leipzig 2013, die Hauptversammlung der Porsche Automobil Holding SE, eine Vielzahl von hochkarätigen Kongressen sowie unser ausgeprägtes Dienstleistungsgeschäft beigetragen“, sagt Buhl-Wagner. Das Vertrauen, das rund 11.600 Aussteller und 1,2 Millionen Besucher in 2013 in die Leipziger Messe gesetzt haben, spiegelt sich in 165 Veranstaltungen von den Messen über Kongresse bis hin zu Events in Bereichen Business, Politik, Show, Sport und Unterhaltung wider. Mit Veranstaltungen und Dienstleistungen engagiert sich die Unternehmensgruppe verstärkt auch außerhalb des Standorts Leipzig und generiert dabei über 20 Prozent ihres Umsatzes.
Integrierte Veranstaltungskompetenz als Markenzeichen
„Besonderes Markenzeichen der Leipziger Messe und Basis unseres Erfolgs ist die integrierte Veranstaltungskompetenz, die auch an anderen Standorten zum Einsatz kommt“, betont Buhl-Wagner. „Die Services, die die Leipziger Messe, das CCL sowie die fünf Tochtergesellschaften Hand in Hand erbringen, decken das vollständige Leistungsspektrum der Veranstaltungsbranche ab und reichen von der Planung, Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen über Standbau bis Catering. Unsere Kunden können auf unser umfangreiches Leistungsspektrum vertrauen und sich auf ihre Zielgruppen und ihr Geschäft konzentrieren.“ Diese Expertise hat sich aus dem Kerngeschäft vor Ort entwickelt und wird von Kunden der Leipziger Messe zunehmend auch an anderen Messeplätzen nachgefragt. Dieser Strategie wird das Unternehmen weiter folgen. „Damit bauen wir die Wertschöpfungskette unseres Messe-, Kongress- und Eventgeschäfts aus, verbreitern unser Portfolio, erhöhen den Know-how-Transfer und stellen das Geschäft auf ein zukunftsfähiges Fundament“, unterstreicht Geisenberger.
Großevents einwerben – RoboCup WM 2016 kommt
Mit Großveranstaltungen das Geschäft zu stärken, gehört zur Unternehmensstrategie. Mit ihrer integrierten Veranstaltungskompetenz hat sich die Leipziger Messe in die erfolgreiche Bewerbung um die RoboCup WM 2016 eingebracht und dieses größte internationale Robotik-Event zusammen mit dem Deutschen Nationalkomitee RoboCup, WorldSkills Germany, dem Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig in die Messestadt geholt. „Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zahlt sich bei solch einer professionellen und komplexen Bewerbung aus“, erläutert Geisenberger. „Mit den Erfahrungen aus World Skills Leipzig 2013 haben wir uns für die RoboCup WM empfohlen. Die Schlagkraft eines integrierten Messeveranstalters, die wir vergangenes Jahr unter Beweis stellten, wird auch 2016 zum Tragen kommen. Zudem ist die Leipziger Messe ein perfekter Ort, um Neues zu präsentieren, die Fachwelt zu inspirieren und Besucher zu faszinieren.“
Wachsendes Geschäft im und mit dem Ausland
Konsequent baut die Leipziger Messe Unternehmensgruppe ihr Geschäft im und mit dem Ausland aus. So präsentiert die FAIRNET namhafte Firmen unter anderem auf Messen in Istanbul, Marseille, Genf, Basel, Moskau und San Francisco. Weltweit agiert ebenfalls das Tochterunternehmen Leipziger Messe International (LMI). Es realisierte allein im ersten Halbjahr acht deutsche Gemeinschaftsstände (German Pavillons) auf führenden internationalen Messen sowie sieben Informations- und Gemeinschaftsstände verschiedener Bundesländer. Für die zweite Jahreshälfte 2014 sind weitere 13 German Pavillons und fünf Bundesländer-Präsentationen avisiert – darunter dreimal für Sachsen. Zudem führt die LMI im Ausland Eigenveranstaltungen durch und kooperiert mit Veranstaltern, so bei der Umweltmesse Ecology of Big City in Sankt Petersburg.

„Wir nutzen das in Leipzig erarbeitete Wissen, um bei unseren Kunden mit Top-Leistungen im Ausland zu punkten und ihnen einen Mehrwert zu bieten“, führt Markus Geisenberger aus. Hand in Hand agiert die Leipziger Messe mit ihrem Medizin-Projektteam, LMI und FAIRNET zum Beispiel beim Weltkongress der International Society for Prosthetics and Orthotics (ISPO) 2013 im indischen Hyderabad. Die Kooperation mit der ISPO wird 2015 im französischen Lyon und 2017 in Südafrika fortgesetzt. Dabei kann die Messegesellschaft auf ihre Branchenkompetenz sowie die Netzwerke zurückgreifen, die sie seit dem Jahr 2000 bei der OTWorld – Weltleitmesse und Weltkongress für Orthopädie und Reha-Technik – in Leipzig aufgebaut hat. Diese Kompetenz im Bereich Orthopädie und Reha-Technik nutzt die LMI im zweiten Halbjahr 2014 für drei internationale Messen. So realisiert die Auslandstochter die internationale Beteiligung beim Weltkongress der American Orthotic Prostetic Association (AOPA) in Las Vegas, bei der China International Rehabilitation und Special Equipment Expo (CRSE) in Zhenzhou und bei der Messe People & Health in St. Petersburg.

„Unser Geschäft im und mit dem Ausland hat zwei Zielrichtungen“, umreißt Markus Geisenberger die Strategie. „Wir veranstalten Messen und Gemeinschaftsbeteiligungen im Ausland und setzen diese Erfahrungen zugleich gewinnbringend in Leipzig ein. Schließlich ist dies eine überzeugende Art, positives Image und Vertrauen zu transportieren sowie potenzielle Aussteller und Besucher für unsere heimischen Veranstaltungen zu gewinnen.“ Dieser Ansatz hat sich beispielsweise bei der OTWorld ausgezahlt: In diesem Jahr wurde der Vertrag zwischen der Leipziger Messe, Confairmed GmbH und dem Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik bis 2026 verlängert. Darüber hinaus verstärkt seit Januar 2014 eine neue Auslandsvertretung der Leipziger Messe in der Türkei das globale Netzwerk. Derzeit ist die Leipziger Messe mit 23 Auslandsbüros in 22 Ländern aktiv.
Von Leipzig nach München und Düsseldorf
Zukäufe an anderen Standorten forcieren das Unternehmenswachstum und eröffnen neue Marktchancen – ein Beispiel ist 2013 erstmals von der Leipziger Messe in München durchgeführte CosmeticBusiness. Bereits in ihrer Zweitauflage 2014 verzeichnet die Internationale Fachmesse der Kosmetik-Zulieferindustrie einen Zuwachs an Ausstellern und Fläche. Zudem stieg die internationale Ausrichtung der Messe, was sich bereits mit rund 50 internationalen Neuausstellern niederschlug. „Das Geschäft am Standort München bringt positive Rückwirkungen auf Leipzig. Denn bei der Vor-Ort-Organisation ist der gesamte Unternehmensverbund einbezogen“, berichtet Markus Geisenberger.

Ein weiteres Beispiel ist die vivanti – Fachmesse für Lifestyle. Diese Ordermesse fand in diesem Jahr zum ersten Mal unter Regie der Leipziger Messe in Düsseldorf statt. „Damit besetzen wir den attraktiven und strategisch bedeutsamen Einzelhandelsstandort Nordrhein-Westfalen und schaffen Synergien mit unserer Ordermesse CADEAUX Leipzig“, erläutert Martin Buhl-Wagner.

„Mit diesem Engagement an anderen Standorten erweitern wir unser Dienstleistungsgeschäft“, erläutert Martin Buhl-Wagner. So war die FAIRNET sowohl bei der vivanti als auch bei der CosmeticBusiness mit umfangreichen Leistungspaketen beteiligt. Bei der CosmeticBusiness betreute sie die Auftritte von rund 190 Kunden.

Die Cateringtochter fairgourmet wiederum sorgt bei vielen Veranstaltungen vor allem in der Stadt Leipzig für die gastronomische Betreuung – unter anderem bei Bach on Air, Klassik airleben und Classic Open.
Portfolio schärfen
Den wichtigsten Beitrag für die erfolgreiche Geschäftstätigkeit leisten die Veranstaltungen der Leipziger Messe Unternehmensgruppe. Mit kontinuierlicher Neu- und Weiterentwicklung optimiert sie ihr Portfolio in Leipzig. In diesem Jahr feierte mit der Manga-Comic-Convention (MCC) ein eigenständiges Format im Verbund mit der Leipziger Buchmesse und dem Lesefest „Leipzig liest“ Premiere, entstanden aus dem wachsenden Manga-Comic-Bereich der Leipziger Buchmesse. „Bereits die Premiere war ein voller Erfolg“, sagt Martin Buhl-Wagner, „und zugleich ein ,Test‘ für die vielgestaltigen Rezeptionsvarianten von Literatur – ob Buch, Hörbuch, App oder Kostümierung als Mangafigur. So können wir jugendliche Besucher an das Format Messe binden.“

Zeitgemäßen Entwicklungen entsprechend setzt auch die traditionelle Publikumsmesse HAUS-GARTEN-FREIZEIT immer neue Akzente. Erlebnisprogramme und Events wie „In 9 Tagen um die Welt“ werten ihre Anziehungskraft für die gesamte Familie auf. Auch bei der AMI – Auto Mobil International spielt der Erlebnisfaktor eine große Rolle. „Anfassen, Mitmachen und selbst Ausprobieren kommen bei den Besucher gut an“, resümiert Martin Buhl-Wagner. „Doch die Trends der Märkte und die Bedürfnisse der Besucher ändern sich, daher gilt es, Messekonzepte den neuen Entwicklungen anzupassen.“

Auch bei den Fachmessen werden die Themen, Auftritte, Konzepte neu justiert, um sie an die Entwicklung der Märkte anzupassen. So werden die Designers` Open, die im zweiten Halbjahr 2014 zum zweiten Mal unter Regie der Leipziger Messe stattfinden, gemeinsam mit der Branche und renommierten Verbänden zum führenden deutschen Design-Festival entwickelt. Architektur, Grafik- und Kommunikationsdesign ergänzen in diesem Jahr mit eigenen Arealen die Ausstellung. Fashionshows, Preisverleihungen wie die Vergabe des Sächsischen Staatspreises für Design und Spots als „Außenposten“ in Stadt und Umland stärken den Festivalcharakter.

Die denkmal Leipzig, europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, bleibt ebenfalls mit ihrem aktuellen Schwerpunktthema „Historische
Fassade – Stuck.Putz.Farbe“ am Puls der Zeit. Erstmals wird es hier eine Auktion für historische Baustoffe geben, um so zur Bewahrung und Wiederverwendung von historischen Materialien beizutragen. Das Partnerland wird in diesem Jahr Norwegen sein.

Den Trend der veränderten Arbeits- und Lebenswelten der Menschen nimmt die
ISS GUT!, Fachmesse für Gastgewerbe und Ernährungshandwerk, auf. Sie geht 2015 an den Start und ist die einzige Messe-Plattform für den gesamten Außer-Haus-Markt in den neuen Bundesländern, die alle Akteure einbezieht – vom Fleischer mit Imbiss-Angebot über die Arbeits- und Ausbildungsplatzverpflegung bis hin zum Hotel. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet der „Marktplatz für regionale Produkte“.

Mit einem klar umrissenen Profil und unter dem Namen unique 4+1 stellt sich auch die etablierte Leipziger Frühjahrs-Fachveranstaltung für Produktindividualisierung im kommenden Jahr neu auf. Die optimierte Fachmesse für Werbetechnik, Textilveredelung, Graviertechnik und Trophäen ersetzt die bisherige WORLD OF TROPHIES, die 2011 erstmals in Leipzig veranstaltet wurde.
Höchst flexibel für Gastveranstaltungen
„Die Leipziger Messe hat bereits einen guten Namen bei Gastveranstaltern und will dieses Geschäftsfeld ausweiten“, sagt Martin Buhl-Wagner. Mit dem im vergangenen Jahr gestarteten Projekt HALLE:EINS und einem neuen Tribünensystem ermöglicht die Leipziger Messe mehr Flexibilität für Eventformate sowie für Messen und Kongresse. Diese transportable Tribünenkonstruktion passt sich verschiedenen Raumansprüchen an und wird daher auch in den anderen Hallen genutzt – von der Showarena bis zur Konferenzbestuhlung. Akquisition und Veranstaltungsbetreuung erfolgen durch die Leipziger Messe Gastveranstaltungen, der Betrieb der Tribünen durch die FAIRNET, das Catering durch die Gastronomietochter fairgourmet und die Kongressorganisation durch das CCL. Mit dieser engen Zusammenarbeit lassen sich individuelle Wünsche der Veranstalter effizient umsetzen. So nutzten im ersten Halbjahr verstärkt Gastveran-staltungen die Tribünen wie die Motocross-Show „Kings Of Xtreme“, die Messe „HUND & KATZ“ oder der Willow Creek Kongress mit mehreren Tausend Mitgliedern dieser Kirche amerikanischen Ursprungs. Vorteile bietet die innovative Tribünenstruktur ebenfalls für zielgruppenspezifische, messebegleitende Veranstaltungen. So kamen bei PARTNER PFERD, Manga Comic Convention oder AMI – Auto Mobil International Tribünenteile zum Einsatz. In der zweiten Jahreshälfte 2014 kommt im Oktober der Publikums- und Medienpreis „Goldene Henne“ in die HALLE:EINS. Vier Qualifikationsspiele des Handball-Clubs Leipzig für die Champions-League finden im September statt.
Hotspot für Kongresse
Leipzig zählt zu den gefragtesten deutschen Standorten für internationale Kongresse. Laut Ranking der International Congress and Convention Association (ICCA) rangierte die Stadt 2013 im nationalen Vergleich auf Platz vier. Die Beliebtheit Leipzigs bei Kongressveranstaltern spiegelt sich im Ergebnis des CCL, das im letzten Jahr nahezu ausgebucht war. Das hohe technische Niveau der Kongresse im CCL belegt die Studie „Tagung und Kongress der Zukunft” des German Convention Bureaus: Als „Best Practice“-Beispiel für Kongresse von morgen wurde hier der Leipzig Interventional Course (LINC) vorgestellt, ein jährlicher internationaler Kongress für Gefäßmediziner mit Live-Übertragungen von Operationen aus aller Welt. Ein Erfolgsbeispiel ist auch der Leipziger Tierärztekongress mit der Industrieausstellung vetexpo, welcher im Januar 2014 zum 7. Mal stattfand. Er wurde gemeinsam mit der Universität Leipzig initiiert und eilt von Besucherrekord zu Besucherrekord.

„Die exzellenten Netzwerke sind ein Grund für den Zuspruch, den Leipzig als Kongressstadt erlebt“, stellt Martin Buhl-Wagner fest. „Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig, der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum sowie etlichen hochkarätigen Forschungsinstituten der Stadt und den Branchenclustern von Automobil- und Zulieferindustrie bis Gesundheitswirtschaft. Andererseits erhöhen hochkarätige Kongresse das Renommee der Stadt.“ Auch die städtische Wirtschaft – zum Beispiel Hotellerie – profitiert von den Kongressteilnehmern.
Nachhaltig bleiben
Mit ihrer erfolgreichen Geschäftstätigkeit legt die Leipziger Messe eine wichtige Grundlage für Investitionen, die auch dem selbstgesetzten Anspruch auf Nachhaltigkeit dienen. So produziert das neue Blockheizkraftwerk mit einer Gesamtleistung von ca. 800 Kilowatt (elektrisch) seit Anfang des Jahres die Grundlast an Wärme und Strom auf dem Gelände der Leipziger Messe. Die Anlage trägt zur effizienteren Nutzung fossiler Brennstoffe bei und verringert den Ausstoß von Kohlendioxid und weiteren Schadstoffen. Weitere Aktivitäten sind die neue LED-Außenbeleuchtung an den Hallen, E-Tankstellen und Artenschutz auf begrünten Dächern. Die Tochtergesellschaft fairgourmet rückt mit Fair Trade, regionalen und Bio-Produkten wie Kaffee, Marmelade sowie Bio-Geschirr das Thema Nachhaltigkeit immer stärker ins Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit. Die FAIRNET wiederum durchlief 2013 erfolgreich die zweite Zertifizierung des Branchenverbandes FAMAB als „Sustainable Company“. „Das sind einige sichtbare Beispiele für den nachhaltigen Kurs, dem sich die Leipziger Messe verschrieben hat“, sagt Markus Geisenberger. Zum dritten Mal hat die Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr die Zertifizierung für das internationale Green-Globe-Siegel erfolgreich durchlaufen. „Die dahinterstehende Firmenphilosophie, die auf eigenverantwortlichem Handeln der Beschäftigten sowie Freude an übergreifender Projektarbeit fußt, wird aktiv bei uns gelebt. Dazu gehört, genau solche Strukturen und Abläufe zu schaffen, in denen die gesamte Unternehmensgruppe effizient handelt und sich somit zukunftsfähig aufstellt“, so Geschäftsführer Markus Geisenberger.
Über die Leipziger Messe
Die Leipziger Messe zählt zu den ältesten und führenden deutschen Messegesellschaften. Sie führt Veranstaltungen in Leipzig und an verschiedenen Standorten im In- und Ausland durch. Als umfassender Dienstleister bildet das Unternehmen die gesamte Kette des Veranstaltungsgeschäftes ab. Der Messeplatz Leipzig mit dem Congress Center Leipzig verfügt über eines der modernsten Gelände weltweit. Es umfasst eine Ausstellungsfläche von 111.300 m² und ein Freigelände von 70.000 m². Als erste deutsche Messegesellschaft wurde Leipzig nach Green Globe Standards zertifiziert. Ein Leitmotiv des unternehmerischen Handelns ist die Nachhaltigkeit.
Ansprechpartner für die Presse:
Lea Mock
Unternehmenssprecherin / Leipziger Messe GmbH
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